Im Leben eines Mädchens sind die Tage angefüllt mit Ereignissen, die banal zu sein scheinen, es in Wirklichkeit aber nicht sind.

Es häufen sich die bewussten wie unbewussten Versuche der Umwelt, das Kind auf die Mädchenrolle festzulegen. Aus der Summe solch alltäglicher Erfahrungen ergibt sich für das Kind ein Muster, nach dem es sein Verhalten ausrichtet.

Davon handelt diese Seite.

 
 
Einleitung | Kontakt | Gratis Ebook
Home arrow Schule arrow Schulbücher




Schulbücher

Es gibt Untersuchungen über die aktuellen Schulbücher, die die geschlechtsspezifischen Rollenstereotypen spiegeln und verfestigen.

Eine weitere interessante Studie, die in Frankreich und in den USA Kinderliteratur verglich kam zu folgenden bemerkenswerten Ergebnissen:

Die Literatur für Kinder hat sich seit 1930 maskulinisiert.

War im 19. Jahrhundert die Relation zwischen weiblich/männlich noch 50:50, so sind weibliche Personen heute fast nicht vorhanden.

Bücher, die sich an Jungen wenden, stellen ausschließlich Jungen dar. Bei Büchern, die sich an Jungen und Mädchen wenden, dominieren die Jungen stark. Nur Bücher, die sich direkt an Mädchen wenden, zeigen Mädchen - aber auch nur 43%. Das gleiche Phänomen wurde bei Kinderzeitschriften festgestellt.

Diese Maskulinisierungstendenz, die im Kontrast steht zu der angeblichen Emanzipationstendenz, zeigt sich u.a. auch in der Verringerung weiblicher Familienmitglieder, die die kleinen Helden umgeben.

Das bedeutet, dass die traditionellen Bilder der Frau zwar zum Teil eliminiert sind, aber nicht durch neue ersetzt wurden!


Wo Mädchen früher negativ oder abwertend dargestellt wurden, tauchen sie jetzt überhaupt nicht mehr auf.

 
< Zurück

Mehr von Hannelore Vonier