Im Leben eines Mädchens sind die Tage angefüllt mit Ereignissen, die banal zu sein scheinen, es in Wirklichkeit aber nicht sind.

Es häufen sich die bewussten wie unbewussten Versuche der Umwelt, das Kind auf die Mädchenrolle festzulegen. Aus der Summe solch alltäglicher Erfahrungen ergibt sich für das Kind ein Muster, nach dem es sein Verhalten ausrichtet.

Davon handelt diese Seite.

 
 
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Gibt es ein Leben nach dem Missbrauch?

"Nein, mein Vater hat nicht mit mir geschlafen", sagt Anja. "Mein Vater hat, wenn Sie so wollen, mir nicht weh getan."

Aber die Geschichte, die Anja erzählt, besagt genau das Gegenteil, denn ihr Vater hat ihr Schmerz zugefügt, unter dessen Folgen sie noch heute leidet: Über Jahre hat er das Mädchen sexuell missbraucht.

Anja versucht die Stimme nicht leise klingen zu lassen, aber die Erinnerungen schnüren ihr immer wieder den Atem ab.

Anja ist heute 25. Die Geschichte der Vergewaltigungen liegt lange zurück. Sie begann als Anja acht Jahre alt war und endete mit ihrer ersten Menstruation.

Doch dann hat es die Geschichte nicht gegeben, Anja hat sie vollständig verdrängt, tief ins Unterbewusstsein. Die junge Frau lernt erst jetzt wieder zu erinnern. Sie ist wegen Magersucht, einer lebensbedrohlichen psychischen Erkrankung, in Therapie.

Monika Gerlinghoff ist Anjas Ärztin. Sie arbeitet als Psychiaterin am Münchner Max-Planck-Institut und hat für ihre Patientinnen,

die alle an Essstörungen leiden,

ein inzwischen weltweit anerkanntes Therapiemodell entwickelt.


1980 wurde die Jugendoase Schwabing e.V. von den beiden renommierten Medizinern des Max-Plank-Instituts für Psychiatrie in München Frau Dr. Gerlinghoff und Herrn Dr. Backmund gegründet. 
Website: http://www.jugendoase.cc.nu/

 
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