Im Leben eines Mädchens sind die Tage angefüllt mit Ereignissen, die banal zu sein scheinen, es in Wirklichkeit aber nicht sind.

Es häufen sich die bewussten wie unbewussten Versuche der Umwelt, das Kind auf die Mädchenrolle festzulegen. Aus der Summe solch alltäglicher Erfahrungen ergibt sich für das Kind ein Muster, nach dem es sein Verhalten ausrichtet.

Davon handelt diese Seite.

 
 
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Das unangepasste Kind

Viele starke Frauen hatten in ihrer Kindheit das Gefühl, aus Versehen in der falschen Familie gelandet zu sein. Das kopfschüttelnde Unverständnis der Eltern machte ihnen bewusst, dass sie "anders" waren, "schief gewickelt", in mancher Hinsicht auf bedauerliche Weise unnormal.

Solche Frauen erinnern sich noch Jahre später an die zur Zimmerdecke verdrehten Augen, mit denen jeder ihrer originellen Einfälle quittiert wurde. An das eisige Schweigen oder den argwöhnischen Blickwechsel, der zu sagen schien: "Wie ist es nur möglich, dass ein Wesen von einem anderen Stern ausgerechnet unsere Familie infiltriert?"

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Warum Jungen bevorzugt werden
Zweitausend Jahre lang ist der "Vater", der pater familias, Träger der Macht und er erträgt den Gedanken nicht, dass mit dem Ende seines Lebens auch das Ende seiner Macht kommt. Er will diese Macht auf ein Wesen übertragen, das ihm ähnlich ist.

Der die Macht hat, ist von Ansehen und Prestige umgeben, steigt zum Symbol auf, hat das Recht und die Pflicht, sich selbst maximal zu verwirklichen.
Von ihm wird erwartet, dass er ein Individuum wird. Er wird für das geschätzt, was er sein wird.

Von der Frau dagegen wird erwartet, dass sie ein Objekt wird. Sie wird für das geschätzt, was sie geben wird.

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